der gute Herr Perscheid - hatte zu allen möglichen Themen seinen messerscharfen Witz... wie schade, dass er schon gehen musste.
Beiträge von wora
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Ähm, hier verstehe ich etwas nicht:
Wenn der Pegel, ob des Leitungsverlusts (ausgewertet per "Drei-Leiter-Prinzip"), nachgeregelt wird - was soll sich dann am Ende von x Metern niederohmigen Kupferkabels an der Signalform ändern? Kommt da der Voodoo-Mann und "biegt am Klang"?
Thema Limiter...hier kann es ja auch "nur" um den tatsächlich am Boxen-Stecker anliegenden Pegel gehen - ob die Membran am x-max ausdenkt, oder demnächst in Rauch aufgeht, wird über eine schnöde "Signal-Istwert--Rückmeldung kaum im System-Amp ankommen?Hier kann es nur um das letzte Dezibel an der Kotzgrenze gehen, ansonsten funktioniert die Limitierung auch mit dem Signal, das den Amp "vor Kabel" verlässt. Irgendwann weiß man auch, wieviel mehr Gain im DSP man braucht, um 20m mehr, oder weniger Kabel zu kompensieren.
Insofern ist die konventionelle "Sense-Funktion" m.E. eine Strategie der Hersteller, zu suggerieren dass man doch bitte NUR Kabel, Amps und Boxen des Herstellers nutzt
weil man sonst "eklatante Nachteile" hätte, oder
womöglich Garantie verlieren würde...Naja, man kann technisch Unbegabte sicherlich dazu bringen, sich auf die Kosten einzulassen - den echten Mehrwert sehe ich nicht.
Wenn "Sense" was bringen soll, müsste es Betriebsparameter der Chassis übermitteln, wie etwa Temperatur oder tatsächliche Auslenkung (mittels Hilfsspule o.Ä.)
Das bedingt zusätzliche Adern im Kabel oder "Intelligenz" in der Box, die auf eine Ader "aufmoduliert".
CODA-Audio macht das wohl bei den LINUS-Systemamps, da werden über die fünfte Ader echte Memranauslenkungen zurückgemeldet und der Amp kann in Echtzeit das Wunschsignal "nachformen".
diese Technik mit den Sense-Leitungen kommt ja eigentlich aus der Anfangszeit der "Prozessor-PA"-Ära. So nannte man das damals. Zu der Zeit kannte man noch keine DSP Systeme - und damals wurden eben auch reihenweise Chassis geschrottet. Da kamen ein paar findige Leute auf die Idee, das Signal zu limitieren. Die Idee war damals eben: wir messen mit einer Sense-Leitung die Spannung, die am LS ankommt - und steuern damit einen Limiter, der mithilft, die Überlastung des Chassis zu verhindern. Das hat sich zu der Zeit auch wirklich bewährt.
Heute ist die Technik einige Jahrzehnte weiter, da denkt doch kaum noch jemand an solche Lösungen. Denn erstens sind die Chassis wesentlich belastbarer geworden und zweitens ist das Problem der falschen Anpassung mit dem Aufkommen von Systemamps mit DSP deutlich entschärft.
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Werde diese Entwicklung aber definitiv im Auge behalten und bei Gelegenheit berichten.
... jetzt wird es doch mal Zeit, Dich zu besuchen

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ich hab jetzt mal auf meiner Festplatte nachgeschaut... da habe ich noch eine alte Instalationsdatei von ArrayCalc aus dem Jahr 2020.
Interessant dabei: in dem Ordner habe ich schon ein Berechnungsfile für unsere Halle erstellt... das wusste ich gar nicht mehr. Sogar mit dem gleichen Lautsprechersystem
Ich schau mir das morgen mal genauer an. -
über so eine Sense-Leitung könnte man ja sogar noch einen Vergleich der Signalform an der Box zum Eingangssignal machen und gegebenenfalls nachsteuern. Das wäre dann perfekt

Ich schätze aber, dass hier nur Spannungswerte verglichen wurden. Das bedeutet: wenn der Vergleich nicht möglich ist, gibt es einfach keinen Ausgleich. Will heißen: es gibt dann möglicherweise auch keinen Limiter. Denn das war der wichtigste Trick bei der Sense Leitung.
Vielleicht genügt es aber, wenn man eine Brücke vom Speaker-Output zum Sense Input macht?
Genaueres kann dir hier aber nur der Hersteller sagen! -
Hier noch die gesamte Übersicht der Termine im November:
Danke für den link.
Das ist in Englisch, da bin ich bei gesprochenen Inhalten ehrlich gesagt nicht wirklich fit. -
Na ja, ich habe ja zum Glück ein paar Erfahrungen im Umgang mit meinen Messprogrammen, hauptsächlich verwende ich Systune oder auch Tomys SatLive.
Das hat mir dann ja auch geholfen, die Anlage so einzustellen, dass wir ein wirklich gutes Ergebnis hinbekommen haben. Wenngleich ich der ersten Auswertung von Systune wie gesagt keinen rechten Glauben schenken wollte... genau wegen der Erfahrungswerte, die man im laufe der Zeit so gesammelt hat. 39ms Delay auf die Subs gehört da eher in die Schublade: "hä?"
Wie sich dann zeigte, war der Vorschlag des Programms aber doch zielführend. So lernt man immer noch was dazu
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Die Holz-Wäscheklammern sind für den Zweck jedenfalls eine gute Idee

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Die falsche Delayzeit für die subs kommt erfahrungsgemäß einfach dadurch zustande, dass in der Simulation eine nicht praxisgerechte Position eingegeben wird, die vor Ort nicht mehr der Wirklichkeit angepasst wird.
dass da irgendwas schief gelaufen sein muss, dürfte klar sein.
Der Bereitsteller der PA, die übrigens super gepflegt war (man hat sogar Gummi unter die Bässe und unter die Nearfills gelegt, damit die Boxen keine Kratzer bekommen) hatte mir versichert, dass er bei d&b eine Schulung bekommen hat und schon länger mit dem Programm arbeitet. Er hat in Arraycalc sogar extra einen genauen Grundriss unserer Halle erstellt, die eine etwas ungewöhnliche Geometrie hat.
Tja, dann werde ich mir wohl auch mal einen Schulungstermin bei d&b besorgen müssen, damit ich das zukünftig selbst machen kann. -
wenn ich das so lese freue ich mich erst recht auf ein Konzert, das ich Mitte November mischen kann.
Alles altgediente Musiker von bekannten Bands, die ich schon lange kenne und die IMMER entspannt sind - und die ihre Instrumente selbstredend hervorragend beherrschen. Das wird ein Spaß
IWMO:
entspannte und nette Musiker, die auch noch gut spielen können! -
also das einzige Instrument, das mich in der Realität wirklich richtig nerven kann, nenn sich
Piccolo Flöte!
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was hat die Kabellänge mit SenseDrive zu tun?
ich bin kein d&b Fachmann, aber die Logik hinter solchen Schaltungen war früher, dass der Controller vor oder in der Endstufe durch die Rückleitung erkennen konnte, wie viel Spannung am Lautsprecher tatsächlich ankommt. Damit konnte man also durchaus gewisse Pegelverluste im Kabel kompensieren.
Ob das bei d&b so realisiert wurde, weiß ich nicht. Aber es wäre eben möglich.
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Er sagte noch etwas interessantes:
die KI Firmen haben mit den Programmierfirmen Volumenverträge gemacht. Sie bezahlen also für die Datenmenge, die sie benötigen.
Das ist ja eine tolle Idee, um die Datenflut zu begrenzen... denkt man erstmal.Aber Pustekuchen!
Er sagt: mit jeder KI-Version und mit jedem Bearbeitungsschritt werden die Datenpakete schnell größer, so dass die KI Firmen an mehr Traffic auch mehr Geld verdienen.Da läuft also der Hase hin: die Datenmengen sollen gar nicht begrenzt werden, das Gegenteil ist der Fall.
Ich befürchte, dass wir uns weiter allein aus dieser unendlichen Geldgier heraus so langsam selbst den Lebenssaft abdrehen. Das muss also gar nicht die KI machen, sie muss unser Handeln nur beschleunigen

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die beste Ehefrau von allen (also meine
) arbeitet in einer Programmierer-Firma.
Diese Woche hab ich sie mal besucht und habe dann auch mit einem Programmierer gesprochen und gefragt, welche Auswirkungen die KI mittlerweile auf seine Arbeit hat... er schaute mich einen Moment lang ungläubig an - erzählte mir aber dann recht umfangreich, dass er eigentlich ausschließlich damit beschäftigt ist, Code auf Fehler zu überprüfen, der von KI geschrieben wurde.
Er programmiert mittlerweile nicht mehr selbst, sondern sucht nur noch Fehler im KI Code! Das ist sein neuer Job. Und er sagt: unsere Kompetenzen werden mehr denn je gebraucht. -
vielleicht hat Brother da auch seine Vorgehensweise etwas geändert?
Zunächst druckte der Bruder ja noch Farben, aber deutlich blasser als zuvor. Nach einem Update über iPrint&Scan druckte er dann aber überhaupt nicht mehr, sondern meckerte direkt die beiden Farben an. -
OK, der Thread ist schon ein bisschen älter... trotzdem passt meine Frage hier möglicherweise am besten.
Am Freitag hatten wir bei uns in der Halle eine Konzertveranstaltung, die ich mischen konnte. Da der Anspruch an den Sound etwas höher war, kam nicht die Hausanlage mit Mono-Array zum Einsatz, sondern ein Stereosystem mit d&b Y.
Alle Einstellungen wie vertikale Winkel und Delayzeiten zu Subs und Nearfills wurden vom Lieferanten der Anlage über ArrayCalc berechnet und eingestellt. Er sagte sinngemäß: "das sind die Einstellungen, die aufgrund der Berechnung über die genauen Maßeingaben von d&b empfohlen werden."
Danach habe ich dann mit Systune gemessen, wonach ich doch noch ein paar Anpassungen vornehmen musste.
Vor allem hat mich irritiert, dass mir Systune für die Subs vor der Bühne eine Delayzeit von etwa 39ms vorgeschlagen hat. Da dachte ich zunächst: das ist ja viel zu viel.
Dann hab ich das aber einfach mal ausprobiert - und siehe da, plötzlich hatte die PA deutlich mehr Schub und Klarheit! Das hat mich dann schon ein bisschen verblüfft.Außerdem waren die obersten Topteile doch recht hoch ausgerichtet, sie strahlten erkennbar über die Publikumsfläche hinweg. Unsere Follow-Fahrer in der Regie oben berichteten, dass sie auch da oben einen guten Sound abbekommen haben. Aber eigentlich braucht man da oben keine Höhen mehr, der Bereich sollte ja eigentlich ausgespart bleiben. Und im direkten optischen Vergleich zu unserem gut eingestellten Haus-Array erkannte man gut, dass die zwei obersten Schnitze des d&b Systems höher strahlten.
Wie sind denn Eure Erfahrungen mit ArrayCalc? Auf mich macht das Programm nach wie vor einen ordentlichen Eindruck, aber ich habe damit noch nie d&b Systeme eingestellt.
Obacht:
das soll kein bashing für dieses System sein! Ich war nach meinen Anpassungen mit dem Sound des Systems wirklich sehr zufrieden! -
Neuer Toner? Oder die Bildtrommeln sind durch und wollen getauscht werden.
Nachtrag:
ich habe zwei neue Toner-Farbpatronen reingeschoben, jetzt ist das Druckbild wieder super.
Die beiden Farbkassetten waren keine Originale. Das interesante ist: die dritte Farbkassette, die jetzt noch drin geblieben ist, ist auch keine Originale. Aber damit zickt der Drucker nicht rum - und die ist auch noch 3/4 voll, das waren die anderen beiden auch.Schon seltsam, aber nun läuft der Bruder wieder

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Weil der Hall so gut wie der 7Heaven ist oder weil der Hall zwar ein bisschen schlechter ist aber der Komfortgewinn das wett macht?
ich habe noch kein FX gehört, das exakt genauso klingt wie ein Gerät eines anderen Herstellers. Also Unterschiede wird es immer irgendwie geben.
Aber im direkten Vergleich mit 7Heaven hatte ich bei den UFX nicht den Eindruck, dass es irgendwie "schlechter" wäre ... eine deutliche Verbesserung zu den bisherigen FX in der dLive ist aber auf jeden Fall schnell hörbar.
Da ich also im direkten Vergleich keinen nennenswerten Performanceunterschied wahrgenommen habe, war dann letzten Endes der Komfort-Vorteil der ausschlaggebende Punkt...Der PC mit 7Heaven und die MADI Karte sind aber fest im Rack eingebaut, sodass ich da bei Bedarf sofort loslegen kann.

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Meine Frage zum SQ+ : hat jemand schon Erfahrungen mit dem RackUltra FX Packet? Mir geht es hauptsächlich um Vernünftigen Hall. Lohnt das oder besser extern anbinden wenn man in die PCM90/TC M3000 Klasse will.
da die UltraFX die gleichen sind wie in meiner dLive, darf ich dazu vielleicht eine Antwort schreiben, obwohl ich keine SQ+ besitze.
Nur soviel dazu:
bevor die UFX Karte für die dLive herauskam, habe ich für richtig schönen Hall ein externes Plugin benutzt, das 7Heaven.
Seit ich die UFX Karte verbaut habe und deren Spaces- und Plate-Programme nutzen kann, habe ich 7Heaven nicht mehr genutzt, obwohl es auf meinem FOH Rechner installiert ist... -
Im Mixpad sieht‘s so aus als ob der preamp gain im SQ beim Umpatchen mit dem s-link socket wandert und nicht mit dem Kanal verknüpft ist, was erlauben würde, sich den Kabelmikro-Preamp mit dem korrekten gain in den Kanal zu holen. Sehe ich das richtig?
ja, das siehst Du richtig.
Der Gain bleibt dem Preamp zugeordnet.